Über mich

Mein Name ist Christoph-D. Cebulla. Im Juni 1974 gab ich den ersten Laut meines Lebens von mir. Die Liebe zur Musik und zur darstellenden Kunst hatte ich im Grunde seit beginn meines aktiven Lebens. Wärend der zweiten Phase meiner Schulzeit, begann ich die Ausbildung als Kirchenmusiker und schloss diese 1997 erfolgreich ab. Seit 1994 bin ich regelmäßig als konzertierender Organist und Komponist tätig. Die ersten praktischen Erfahrungen als Dirigent machte ich wärend meines Aufenthaltes in Nord-Norwegen in den Jahren 1998 bis 2000, indem man mich mit der vertretungsweisen Durchführung eines Konzertes betraute in welchem unter anderem die Sinfonische Dichtung "Finlandia" und "Der Schwan von Tuonela" von Jean Sibelius aufgeführt wurde. Ich belegte regelmäßig Seminare, u.a. bei Alfons Scheirle im Fach Orchesterleitung sowie Meisterkurse bei Prof. Michael Alber (Trossingen).

Seit 2001 arbeite ich wieder hier in Deutschland; hauptsächlich als Kirchenmusiker. Im September 2009 fand mit dem Chor der Sankt-Martins-Kirchengemeinde Wallensen und  dem Alfelder Kammerorchester in der Ev.-luth. St. Martins-Kirche zu Wallensen die Uraufführung der von mir komponierten "Messe In Deutscher Sprache" für Chor und Orchester, Opus 37, sowie eine Reihe weiterer Uraufführungen meiner Werke unter meiner Leitung statt. 

In meinem kompositorischen Wirken verarbeite ich oft gerne regionale Eindrücke, wie zum Beispiel das musikalische Beschreiben von Landschaften oder eben auch in Form von Volkstönen. Dies ist besonders in meinen 2009 enstandenen "Charakterstücken", Op. 47 heraus zu hören. In dem Stück, unter dem Titel "Irish Rondo" (Nr. 1 der Charakterstücke) verwende ich nicht nur den, in der irischen Musik häufig vorkommenden, 6/8-Rhytmus, sondern ich habe in jenem Stück auch eine Tin Whistle und einen Hammered Dulcimer als Soloinstrumente eingesetzt, welche durch dezente Streicher und einer irischen Harfe begleitet werden. Die leichte Melancholie dieser zarten Solomelodie wird ab dem Mittelteil mit Percussion in der auch ein Tambourin, bzw. Schellen zu hören sind, ergänzt und gleichzeitig in eine durchaus tanzähnliche Bewegung gebracht.
In dem 1997 komponierten Stück für Klavier "Norwegischer Bauerhochzeitstanz", Op. 17 verwendete ich den für die norwegische Volksmusik typischen Springtanzrhytmus und zu Beginn Quintakkorde mit Vorschlägen, wie sie oftmals den skandinavischen Sekkepipen gleichen. 
Meine früheren kammermusikalischen Werke bestehen bis auf die Chorwerke, alle aus den Besetzungen Orgel solo oder Orgel und Violine; wahlweise auch Flöte oder Oboe als Ersatz für die Violine, wobei ich mich bei jener Besetzung damals sehr stark an der Barockmusik orientierte. Später schrieb ich bewusst bestimmte Instrumente vor, die nicht durch andere Instrumente zu ersetzen sind, da ich begann, mich mit den klanglichen Farben und Möglichkeiten der Instrumente zu beschäftigen. Auf diese Weise wuchs mein Interesse am Komponieren für verschiedene farbenreiche orchestrale Besetzungen. Mein erstes Werk für großes Orchester ist das 1996 entstandene Stück mit dem Titel "Mondnacht", Op. 20, welches z.Zt. allerdings noch weiterhin auf eine Uraufführung wartet. 

Meine Werke sind alle bei der TONO, Oslo registriert und geschützt.

Eine weitere Tätigkeit neben der Musik, der ich sehr verbunden bin, ist das Darstellen von verschiedenen Charakteren. Am liebsten spiele ich tolpatschige Rollen alla Peter Sellers oder die eines ständigen Nörglers. Dies kombiniere ich gerne mit Dialekten, soweit dies die Rollen zulassen. Meine Lieblingsdialekte sind die süddeutschen Dialekte und das alte Niedersächsisch. Ebenso arbeite ich auch gerne in textlosen Rollen mit Mimik und Gestik.